Gekocht, gestampft, gebraten, frittiert, gerieben. Kartoffeln? Gehen immer. Kroketten? Sowieso!

Wer die einschlägigen Kühlregale seiner favorisierten Supermärkte und Discounter jemals nach veganen Kroketten durchsucht hat, tja, der durfte in die Röhre schauen. Kaum zu glauben, aber Fertigkroketten sind nicht automatisch vegan. Viele enthalten Ei bzw. Eipulver und dienen – wie viele andere Produkte auch – als kulinarischer Abfalleimer der Tierindustrie.

Muss das sein?

Nein, muss es nicht. Kroketten lassen sich wunderbar ohne tierische Zusätze zubereiten. Das gilt auch für Fertigprodukte. Einige Hersteller zeigen dann doch, wie’s läuft: Demeter, die Rewe-Eigenmarke „Ja“ und Botato bieten Ihnen durch und durch tierleidfreies Kartoffelvergnügen. Schön, dass nun auch der Kartoffelriese McCain mit veganer Rezeptur aufwartet und dem Zeitgeist mit seinem „Kroketten-Fest“ Rechnung trägt. Das Unternehmen gibt überdies an, lediglich Kartoffeln aus kontrolliertem Anbau zu verwenden. Schwammig, weiß diese Formulierung dem Verbraucher doch seit jeher nichts Konkretes zu erzählen. Dennoch wollen wir an dieser Stelle die positive und verantwortungsbewusste Entwicklung honorieren.

Der Teufel im Detail

Häufig enthalten Produkte, die gemeinhin als vegan vorausgesetzt werden, tierische Inhaltsstoffe. Vor allem Molke- und Hühnereiweißpulver schleichen sich immer wieder in Waren, in denen sie nichts verloren haben. Hierbei handelt es sich um Abfälle, die das Ende der Wertschöpfungskette einer grausamen Tierqualindustrie bilden. Das ist natürlich weder gesund noch vertretbar. Achten Sie also stets auf die Inhaltsstoffe Ihrer Nahrung. Dabei können Sie die eine oder andere Überraschung erleben.

 

Quellen:

PETA ZWEI

PETA ZWEI

Vegan-tagein-tagaus

McCain

aid

 

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