Sport ist Mord – eine triftige Ausrede für Faule. Dabei muss man kein Gesundheitsexperte sein, um zu wissen, dass mindestens 4-5 Stunden Sport je Woche unerlässlich sind für Körper und Geist. In Zeiten von Fitnesswahn und Pumpgerätschaften vergessen viele, dass sie für den körperlichen Ausgleich im Grunde nicht viel mehr brauchen als ihren Körper.

Die Traditionalisten: Der Dauerlauf

Sportliche Betätigung kann sich so vielfältig wie individuell gestalten: Manche spielen Fußball, andere Volleyball, viele gehen joggen. Dafür benötigt man nur ein Paar Laufschuhe und zwei gesunde Beine. Traditionalisten schwören auf das klassische 45-Minuten-Jogging bei gemäßigter und konstanter Geschwindigkeit für einen optimalen Trainingseffekt. Es gibt jedoch auch andere, womöglich sogar effizientere Ansätze.

HIIT: Hochintensives Intervalltraining

Die Idee des Intervalltrainings ist nicht neu. Jeder, der im Verein Fußball spielt, kennt das Konzept. HIIT ist zwar eine ganz schöne Plackerei, dafür aber überaus wirksam. Früher denkbar unbeliebt, wächst die Popularität des Intervalltrainings heutzutage, da es 1) nicht so zeitintensiv ist wie Dauerläufe und 2) durch den Nachbrenneffekt auch lange nach der Einheit noch Fett gebrutzelt wird.

Wie funktioniert das?

Bestechend simpel: Das Intervalltraining lässt sich in zwei Belastungsphasen einteilen, eine hochintensive und eine Erholungsphase. Während der hochintensiven Phase geht man 30-60 Sekunden an seine Grenzen. Die Erholungsphase dauert dreimal so lang und macht den Puls wieder geschmeidig. Laut Experten machen 2-3 Mal 15-30 Minuten pro Woche aus jeder noch so abgelatschten Birkenstocksandale einen fitten Turnschuh. Umsetzen können Sie das Konzept nach Gusto: Beim Joggen, auf dem Fahrrad, im Schwimmbad, auf dem Laufband, wo auch immer sie sich wohl fühlen.

Damit dürfte allen potenziellen Ausreden der Nährboden entzogen sein. In diesem Sinne: Auf ins Freie, den Körper pushen und den Geist lüften. Das wirkt sich nämlich nachhaltig auf Ihren Alltag aus.

 

Quellen:

Badische Zeitung

Handelsblatt

Marathonfitness

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